Sieben Fragen, die auf dieser Seite immer wieder gestellt werden. Keine Rechtsberatung. Im Zweifel fragen Sie eine Anwältin oder einen Anwalt.
01 Ist Online-Glücksspiel in Österreich legal?
Das Glücksspielgesetz (GSpG) stellt Online-Glücksspiel unter ein Bundesmonopol. Eine Konzession für Online-Casinospiele hält allein die Österreichische Lotterien GmbH mit win2day. Alle anderen hier gelisteten Anbieter arbeiten mit einer ausländischen Lizenz – meist MGA (Malta) oder Curaçao – und bieten ihre Seiten aus dem EU-Ausland auch österreichischen Spielern an. Strafbar macht sich nach dem GSpG der Anbieter, nicht die Spielerin oder der Spieler.
02 Wonach richtet sich die Reihenfolge der Rangliste?
Nach der Wertung, und die entsteht aus vier Feldern je Anbieter: Lizenz und Betreiber, Willkommensbonus, Auszahlungsdauer und Mindesteinzahlung, jeweils abgelesen an den veröffentlichten Bedingungen des Anbieters. Die Liste ist durchgehend gereiht: jeder der zehn Anbieter trägt eine Wertung, keiner steht ungewertet darunter. Für vermittelte Anmeldungen erhalten wir eine Provision; auf die Messung wirkt sich das nicht aus, weil die Werte aus den Anbieterbedingungen kommen und nicht aus einer Bewertung.
03 Was bedeutet der Umsatzfaktor?
Der Umsatzfaktor sagt, wie oft ein Bonus eingesetzt werden muss, bevor ein Gewinn daraus ausgezahlt werden kann. Bei einem Bonus von 100 € und einem Faktor von 35 sind das 3.500 € Gesamteinsatz. Tischspiele zählen dabei oft nur anteilig oder gar nicht, und für die Bedingung gilt meist eine Frist von wenigen Wochen. Sechs der zehn Anbieter führen den Faktor in den eigenen Bonusbedingungen, und fünf davon nennen auch die Bezugsgröße: Kingmaker, Revolution Casino, Wyns.com und Godz mit 35× auf Einzahlung plus Bonus, Casinova mit 40× auf dieselbe Grundlage, jeweils mit einer Frist von zehn Tagen und 40× auf Freispielgewinne. GGBet nennt 40×, sagt aber nicht, worauf. Rechnen Sie ihn vor der Einzahlung im Umsatz-Explorer mit Ihren eigenen Zahlen durch.
04 Wie lange dauert eine Auszahlung?
Die genannten ein bis sieben Werktage beginnen erst nach der Identitätsprüfung (KYC). Diese Prüfung ist einmalig, dauert in der Praxis aber oft länger als die Auszahlung selbst, weil Ausweis und Adressnachweis manuell gesichtet werden. Wer sie direkt nach der Registrierung erledigt statt erst beim ersten Auszahlungswunsch, verkürzt die Wartezeit auf die reine Bearbeitungsdauer.
05 Welche Zahlungsmethoden funktionieren aus Österreich?
Üblich sind EPS-Überweisung (das österreichische Online-Banking-Verfahren, nicht zu verwechseln mit dem deutschen Giropay), Paysafecard, Kredit- und Debitkarte sowie E-Wallets. Entscheidend ist der Rückweg: Paysafecard lässt sich nicht zurückzahlen, bei einer Karte landet das Geld auf derselben Karte, und manche Anbieter zahlen grundsätzlich nur auf den Weg zurück, über den eingezahlt wurde. Die Details stehen bei den einzelnen Zahlungswegen.
06 Kann ich Verluste bei einem Anbieter ohne Konzession zurückfordern?
Österreichische Gerichte haben Spielerinnen und Spielern Verluste aus Online-Glücksspiel ohne österreichische Konzession wiederholt zugesprochen. Die Argumentation stützt sich darauf, dass ein verbotenes Spiel keinen gültigen Vertrag begründet. Ein Automatismus ist das nicht: Es hängt am Einzelfall, an der Verjährung und daran, ob gegen den Anbieter überhaupt vollstreckt werden kann. Wir geben hier keine Rechtsberatung. Die Anlaufstelle für Betroffene in Österreich ist die Spielsuchthilfe, deren Kontakt in der Fußzeile steht.
07 Woher stammen die Zahlen in der Tabelle?
Aus den veröffentlichten Bedingungen des jeweiligen Anbieters: AGB, Auszahlungsrichtlinie und Bonusbedingungen. Zuletzt geprüft am 11.10.2026; nicht jede Angabe wurde an diesem Tag abgelesen, und welche Quelle mit welchem Datum für welchen Anbieter gilt, steht im jeweiligen Testbericht. Keine Zahl stammt aus einer anderen Vergleichsseite, und keine wird aus einer Spanne gemittelt.